Vortrag von Jörg Nitsch


Vortrag von Jörg Nitsch

Vortrag von Jörg Nitsch (Im Bild rechts; links Mitorganisator Helmut Fehr) auf der Artenschutzkonferenz 2018. | Foto: Martin Zumdiek

Als Leiter einer Kreisumweltbehörde ist die Flächenkonkurrenz, also die Endlichkeit des Bodens, Thema unserer Arbeit. Die zurzeit moderne Art das Thema Artenschutz zu betrachten, nämlich über die Kosten des Artensterbens, greift viel zu kurz. Ob die Bestäubungsleistungen der Bienen oder der Genpool von Pflanzen und Tiere sind, auch volkswirtschaftlich betrachtet von enormer Wichtigkeit. Der Schwund der Artenvielfalt kann bei der heutigen Gestaltung der Umweltämter nicht beendet werden. Die Umweltämter haben zu viele Aufgaben, und Planungen werden nicht ganzheitliche betrachtet. Insbesondere die Tiere und Pflanzen der offenen Landschaft kämpfen um ihr Überleben. Die wichtige Frage ist, wie muss die Landwirtschaft ausgerichtet sein, damit Landwirte und Artenvielfalt keine Gegensätze sind? In den heutigen Planungen werden nur die Belange streng geschützte Arten berücksichtigt. Diese Art des Schutzes zeigt Erfolge, z.B. dass es wieder brütende Storchenpaare im Münsterland gibt. Die Belange aller anderen Tier- und Pflanzenarten haben keinen Einfluss auf die räumlichen Planungen. (Text: Hedwig Tarner)


Vortrag von Jörg Nitsch

Vortrag von Jörg Nitsch. Eine ganzheitliche Betrachtung ist wichtig. | Foto: Martin Zumdiek


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Jörg Nitsch
stellv. Bundesvorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND)

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