Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Wägele


Taubenschwänzchen

Vortrag von Prof. Wägele auf der Artenschutzkonferenz 2018. | Foto: Martin Zumdiek

In der Krefelder Studie von 2013 haben ehrenamtliche Naturschützer den dramatischen Rückgang von Insekten belegt. Dieser Rückgang findet nicht nur in den Monokulturen statt, sondern er ist auch in Naturschutzgebieten nachweisbar. Es muss sofort gehandelt werden! Es müssen sofort Maßnahmen ergriffen werden, aber auch die Wissenschaft muss zu diesem Thema arbeiten. Ein Monitoring der Biodiversität muss den Zustand erfassen, die Biotope müssen automatisch beobachtet werden, in neuen Forschungszentren müssen diese verlässlichen Daten ausgewertet werden. Wir benötigen ein zentrales Institut in NRW, analog zum Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung.

Die Landwirtschaft ist nicht perse schlecht, die bäuerliche Landwirtschaft sorgt für eine passende Umgebung für viele Arten von Pflanzen und Tieren. Der Einsatz von Pestiziden hat zugenommen und die heutigen Pestizide (Neonicotinoide) sind um den Faktor 1000 toxischer als DDT. Jeder Mensch kann für den Artenschutz arbeiten: Machen Sie Fotos von in Gülle ertrinkenden Äckern und schicken diese der Umweltministerin. (Text: Hedwig Tarner)


Taubenschwänzchen

Vortrag von Prof. Wägele aus der Artenschutzkonferenz 2018. Hinweise zu Neonicotinoide und Glyphosat. | Foto: Martin Zumdiek


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Vortrag Prof. Dr. Wägele


Prof. Dr. Wolfgang Wägele,
Direktor Zoologisches Forschungsmuseum Alexander Koenig,
Bonn

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